Klassisches Österreichisches Blunzengröstl
Ein deftiger Klassiker der österreichischen und altbayerischen Wirtshausküche. Knusprige Bratkartoffeln treffen auf würzige Blutwurst, Speck und Zwiebeln, verfeinert mit Majoran und frisch geriebenem Kren.
Das deftige Nationalgericht Litauens: Große Klöße aus rohen und gekochten Kartoffeln mit einer saftigen Hackfleischfüllung. Traditionell serviert mit einer herzhaften Sauce aus Speck, Zwiebeln und Schmand.
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Ursprünglich als 'Didžkukuliai' bekannt, wurden diese Klöße um 1900 zu Ehren von Ferdinand Graf von Zeppelin und seinen Luftschiffen umbenannt, da ihre Form stark an die Zeppeline erinnerte. Heute gelten sie als unangefochtenes Nationalgericht Litauens und sind besonders in den westlichen Regionen beliebt.
Vorbereitung: Ein Drittel der Kartoffeln schälen und in Salzwasser weich kochen. Die restlichen zwei Drittel schälen und fein reiben.
Die geriebenen rohen Kartoffeln in ein sauberes Küchentuch geben und die Flüssigkeit sehr kräftig in eine Schüssel auspressen. Die Flüssigkeit stehen lassen, bis sich die Stärke am Boden abgesetzt hat, dann das Wasser vorsichtig abgießen und die Stärke zu den trockenen Kartoffelraspeln geben.
Die gekochten Kartoffeln noch heiß durch eine Presse drücken oder sehr fein stampfen und zu der rohen Kartoffelmasse geben. Mit Salz und einem Esslöffel Stärke verkneten, bis ein formbarer Teig entsteht.
Für die Füllung eine Zwiebel und den Knoblauch fein würfeln. Mit dem Hackfleisch, Majoran, Salz und Pfeffer gut vermengen.
Aus dem Kartoffelteig etwa handgroße Fladen formen, etwas Hackfleischfüllung in die Mitte geben und den Teig darum verschließen. Zu länglichen, zeppelinartigen Klößen formen. Darauf achten, dass keine Risse entstehen.
In einem großen Topf Salzwasser mit etwas in kaltem Wasser angerührter Stärke zum Kochen bringen (das verhindert, dass die Klöße zerfallen). Die Hitze reduzieren, die Cepelinai hineingleiten lassen und ca. 20-25 Minuten im siedenden (nicht sprudelnd kochenden!) Wasser gar ziehen lassen.
Währenddessen für die Sauce den Speck und die zweite Zwiebel würfeln. Den Speck in einer Pfanne auslassen, Zwiebeln dazugeben und glasig dünsten. Den Schmand unterrühren und kurz erwärmen.
Die fertigen Cepelinai mit einem Schaumlöffel herausheben, abtropfen lassen und mit der Speck-Schmand-Sauce servieren.
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Karmėlavos Cepelinas – Foto: Bearas (CC BY-SA 3.0)
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Cepelinai 2, Vilnius, Lithuania - Diliff – Foto: Diliff (CC BY-SA 3.0)
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