Baskische Piperade
Ein farbenfroher baskischer Klassiker aus Paprika, Tomaten und Zwiebeln. Diese aromatische Speise kann als vegetarisches Hauptgericht mit Eiern oder als Beilage zu gebratenem Fleisch und Schinken genossen werden.
Ein farbenfroher Klassiker der baskischen Küche, der die Aromen von süßen Paprikaschoten, sonnengereiften Tomaten und milden Zwiebeln vereint. Traditionell mit verquirlten Eiern gebunden und oft mit gebratenem Bayonne-Schinken serviert, spiegelt dieses Gericht nicht nur den Geschmack, sondern auch die Farben der baskischen Flagge wider.
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Die Piperade ist mehr als nur ein Gericht; sie ist ein kulturelles Symbol des Baskenlandes. Die Kombination aus grünen Paprika, roten Tomaten und weißen Zwiebeln (und Eiern) repräsentiert die Farben der Ikurriña, der baskischen Flagge. Ursprünglich als einfaches Bauerngericht entstanden, um die reiche Ernte des Sommers zu verwerten, ist es heute ein fester Bestandteil der südwestfranzösischen Küche und wird oft stolz als Beilage zu Fleisch oder Fisch serviert.
Gemüse schneiden
Schäle die Zwiebeln und schneide sie in feine Ringe oder Streifen. Wasche die Paprikaschoten, entkerne sie und schneide sie in mundgerechte Streifen. Würfle die Tomaten grob (oder häute sie vorher, wenn gewünscht) und hacke den Knoblauch fein.
Gemüse andünsten
Erhitze das Olivenöl in einer großen Pfanne bei mittlerer Hitze. Gib die Zwiebeln hinein und dünste sie glasig, bis sie weich sind, aber noch keine Farbe angenommen haben. Füge die Paprikastreifen hinzu und brate alles für etwa 10–15 Minuten weiter, bis die Paprika weich wird.
Schmoren
Rühre die Tomaten und den gehackten Knoblauch unter. Würze kräftig mit Salz, Pfeffer und dem Piment d'Espelette. Decke die Pfanne ab und lasse das Gemüse bei niedriger Hitze für ca. 20–30 Minuten sanft schmoren, bis eine sämige Konsistenz entsteht. Nimm den Deckel in den letzten 5 Minuten ab, damit überschüssige Flüssigkeit verdampfen kann.
Eier einarbeiten
Verquirle die Eier in einer kleinen Schüssel leicht mit einer Gabel. Gieße sie über das heiße Gemüse in der Pfanne. Rühre vorsichtig und stetig mit dem Kochlöffel, bis die Eier gerade so gestockt sind, aber noch schön cremig und glänzend wirken (ähnlich wie bei einem Rührei). Vermeide es, sie zu trocken braten zu lassen.
Servieren
Brate den Bayonne-Schinken (falls verwendet) kurz separat in einer Pfanne knusprig an oder lege ihn roh auf die heiße Piperade. Bestreue das Gericht mit frischer Petersilie und serviere es sofort, am besten mit frischem Baguette.
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Wikipedia-Bild - Pipérade.jpg - Foto: FotoosVanRobin - CC BY-SA 2.0
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Importbild - Piperade.jpg - Foto: Arnaud 25 - CC BY-SA 4.0
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