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Segovianisches Spanferkel (Cochinillo Asado)
Festessen Spanferkel Cochinillo Ganze Sau Segovia 🌍 Spanische Küche 🌍 Kastilisch 🍽️ Hauptgericht 🍽️ Festtagsessen 🍽️ Braten

Segovianisches Spanferkel (Cochinillo Asado)

Ein legendäres Festtagsgericht aus Kastilien: Das ganze Milchferkel wird so zart gegart, dass man es traditionell mit einem Teller zerteilen kann. Die Haut ist hauchdünn und glasig-knusprig, das Fleisch butterweich und mild.

💬 Diskussion 🧪 Nährwerte Kochen
👤 KochCode Team 📅 06.03.2026
public mode

Zutaten

Portionen
Nährstoffdaten 6/7 Zutaten (86%)

🧮 Errechnete Nährwerte pro Portion

152 kcal
0,1 Eiweiß
16,7 Fett
0,1 KH

⚠️ Basierend auf 86% verknüpften Zutaten

Vollständige Analyse

🧻 Verbrauchsmaterial

Alufolie

💡 Wusstest du schon?

Das 'Cochinillo Asado' ist untrennbar mit der Stadt Segovia und ihrem berühmten Aquädukt verbunden. Die Tradition verlangt, dass das Ferkel ausschließlich mit Muttermilch ernährt wurde (daher 'Milchferkel'), was dem Fleisch seine unvergleichliche Zartheit und helle Farbe verleiht. Berühmt wurde das Gericht durch das Restaurant Cándido, wo der Wirt das Ferkel theatralisch mit einem Teller zerteilte, um die Zartheit zu beweisen.

Arbeitszeit ca. 35 Min.
Kochzeit ca. 3 Std.
Ruhe-/Ziehzeit ca. 10 Min.
Gesamtzeit ca. 3 Std. 45 Min.
Schwierigkeit Pfiffig

Zubereitung

Vorbereitung

  1. 1

    Ferkel vorbereiten

    Wasche das Spanferkel gründlich innen und außen und tupfe es mit Küchenpapier komplett trocken. Schneide das Rückgrat von innen längs ein (ohne die Haut zu verletzen), damit das Ferkel flach aufgeklappt im Bräter liegen kann.

  2. 2

    Würzen

    Reibe die Innenseite des Ferkels großzügig mit dem geschälten, halbierten Knoblauch und dem groben Meersalz ein. Die Außenseite (Haut) nur trocken abwischen, aber noch nicht salzen.

  3. 3

    Schutzmaßnahmen

    Umwickle die Ohren und das Ringelschwänzchen fest mit Alufolie, damit diese empfindlichen Teile während der langen Garzeit nicht verbrennen.

Braten

  1. 4

    Ofen vorheizen

    Heize den Backofen auf 180°C (Ober-/Unterhitze) vor.

  2. 5

    Anrichten im Bräter

    Lege Holzbretter oder ein Gitter in den Bräter, damit das Ferkel nicht direkt im Wasser liegt. Gieße das Wasser und die Lorbeerblätter auf den Boden des Bräters. Lege das Ferkel mit der Hautseite nach oben darauf.

  3. 6

    Erste Garphase

    Bepinsle die Haut dünn mit dem geschmolzenen Schmalz. Schiebe den Bräter in den Ofen und gare das Ferkel für ca. 1,5 bis 2 Stunden. Übergieße es dabei gelegentlich mit dem Bratensaft, aber achte darauf, dass die Haut nicht aufweicht.

  4. 7

    Knusprig braten

    Erhöhe die Ofentemperatur auf 220°C. Bestreiche die Haut erneut dünn mit etwas Schmalz oder Salzwasser. Brate es für weitere 30-45 Minuten, bis die Haut goldbraun ist, Blasen wirft und beim Klopfen hohl klingt (wie trockenes Brot).

Servieren

  1. 8

    Ruhen lassen

    Nimm das Ferkel aus dem Ofen und entferne vorsichtig die Alufolie von Ohren und Schwanz. Lasse es 10 Minuten ruhen, damit sich die Fleischsäfte verteilen.

  2. 9

    Traditioneller Anschnitt

    Serviere das Ferkel im Ganzen. Ein perfekt gegartes 'Cochinillo' ist so zart, dass man es traditionell in Segovia mit der Kante eines einfachen Tellers zerteilt, anstatt ein Messer zu benutzen.

📸 Cook Snaps 2

Cook Snap von kochcode-team

@kochcode-team

Wikipedia-Bild - Cochinillo_asado-Madrid.jpg - Foto: Tamorlan - CC BY 3.0

Cook Snap von kochcode-team

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Importbild - Cochinillo_de_Segovia.jpg - Foto: carthesian - CC BY 2.0

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