Klassische deutsche Rinderrouladen
Ein herzhafter Klassiker der deutschen Küche: Zartes Rindfleisch, gefüllt mit würzigem Senf, Speck, Zwiebeln und Gewürzgurken, langsam geschmort in einer tiefbraunen, aromatischen Rotweinsauce.
Zarte, dünn geklopfte Rindfleischscheiben, gefüllt mit würzigem Senf, krossem Speck, süßen Zwiebeln und knackigen Gewürzgurken. Nach dem scharfen Anbraten werden sie in einer kräftigen Rotwein-Sauce langsam geschmort, bis sie auf der Zunge zergehen. Der Inbegriff der deutschen Sonntagsküche.
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Die Roulade, insbesondere die Rinderroulade, ist ein fester Bestandteil der bürgerlichen Küche in Deutschland, Österreich und Polen. Ursprünglich entwickelt, um zähere Fleischstücke durch langes Schmoren zart und aromatisch zu machen, gilt sie heute als der klassische Sonntagsbraten schlechthin. Variationen wie Kohlrouladen oder Fischrouladen zeugen von der Vielseitigkeit dieser jahrhundertealten Zubereitungstechnik, bei der das Füllen und Rollen ('rouler' auf Französisch) im Mittelpunkt steht.
Zutaten vorbereiten
Schäle die Zwiebeln und schneide sie in feine Würfel oder Ringe. Wasche das Suppengrün, putze es und schneide es in grobe Würfel. Halbiere die Gewürzgurken längs.
Fleisch plattieren
Wasche die Rouladen kurz ab, tupfe sie mit Küchenpapier trocken und breite sie auf der Arbeitsfläche aus. Klopfe das Fleisch bei Bedarf mit einem Plattiereisen noch etwas dünner, damit es gleichmäßig gart.
Würzen & Bestreichen
Würze jede Scheibe kräftig mit Salz und frisch gemahlenem Pfeffer. Bestreiche die Oberseite anschließend großzügig mit jeweils einem Teelöffel Senf.
Belegen
Belege jede Roulade mit zwei Scheiben Speck. Verteile die Zwiebelwürfel darüber und lege jeweils eine (oder zwei halbe) Gewürzgurke(n) an das untere, breitere Ende des Fleischstücks.
Aufrollen
Klappe die Längsseiten des Fleisches leicht nach innen ein, um die Füllung zu sichern. Rolle die Roulade dann vom belegten Ende her straff auf.
Fixieren
Binde die Rouladen mit Küchengarn fest zusammen oder fixiere das Ende mit Rouladennadeln bzw. Zahnstochern, damit sie beim Braten nicht aufspringen.
Anbraten
Erhitze das Butterschmalz in einem Bräter stark. Brate die Rouladen darin rundherum scharf an, bis sie eine kräftige braune Röstung angenommen haben. Nimm das Fleisch anschließend heraus und stelle es kurz beiseite.
Saucenansatz
Gib das gewürfelte Suppengrün in das verbliebene Bratfett und röste es ebenfalls kräftig an. Rühre das Tomatenmark unter und lasse es kurz mitrösten (vorsicht, nicht anbrennen lassen!), um Farbe und Röststoffe zu gewinnen.
Ablöschen
Lösche den Ansatz mit einem Schuss Rotwein ab und lasse ihn fast vollständig einkochen. Gieße den restlichen Rotwein und den Rinderfond an. Gib das Lorbeerblatt und die Pimentkörner hinzu.
Garen
Lege die Rouladen zurück in die Sauce. Verschließe den Bräter mit dem Deckel und lasse das Gericht bei schwacher Hitze ca. 90 Minuten sanft schmoren. Wende die Rouladen zwischendurch einmal vorsichtig.
Sauce binden
Hebe die garen Rouladen aus dem Bräter und halte sie warm (z.B. im Ofen bei 80°C). Passiere die Sauce durch ein feines Sieb (oder püriere das Gemüse für mehr Bindung mit). Koche die Sauce kurz auf und binde sie bei Bedarf mit etwas angerührter Speisestärke zur gewünschten Sämigkeit.
Servieren
Entferne das Küchengarn von den Rouladen. Lege sie zurück in die heiße Sauce und serviere sie sofort, klassisch begleitet von Rotkohl und Kartoffelklößen.
@kochcode-team
Wikipedia-Bild - Unsliced_Flank_Roulade.jpg - Foto: Robspinella - CC BY-SA 3.0
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Importbild - Rinderroulade_gefüllt_Anschnitt_01.jpg - Foto: X-angel - CC BY-SA 4.0
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