Kärntner Reindling klassisch
Ein traditioneller Germteigkuchen aus der Kärntner Küche, gefüllt mit einer saftigen Mischung aus Zucker, Zimt und Rosinen. Dieser Klassiker wird besonders gerne zur Osterjause serviert.
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Struwen sind traditionelle Hefepfannkuchen aus dem Münsterland, die besonders am Karfreitag serviert werden. Der süße Hefeteig ist reichlich mit Rosinen gefüllt und wird in der Pfanne goldbraun ausgebacken.
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Struwen leiten sich vom altsächsischen Wort "struva" ab, was "etwas Gekräuseltes" bedeutet. Sie wurden bereits 1090 urkundlich erwähnt, als Bischof Erpho von Münster sie als Festtagsspeise für Klosterfrauen festlegte. Traditionell werden sie im Münsterland am Karfreitag gegessen.
Vorbereitung: Die Rosinen heiß abwaschen und gut abtropfen lassen. Das Mehl in eine große Rührschüssel sieben.
Die Hefe in der lauwarmen Milch mit einem Teelöffel Zucker auflösen.
Die Hefemilch, den restlichen Zucker, die Eier und die Prise Salz zum Mehl geben und alles zu einem glatten Hefeteig verkneten.
Den Teig mit einem Küchentuch abgedeckt an einem warmen Ort ca. 45 bis 60 Minuten gehen lassen, bis sich das Volumen deutlich vergrößert hat.
Die abgetropften Rosinen unter den aufgegangenen Teig heben.
In einer großen Pfanne reichlich Butterschmalz erhitzen. Mit zwei Esslöffeln Teigportionen in die Pfanne geben und flach drücken.
Die Struwen von beiden Seiten bei mittlerer Hitze goldbraun ausbacken.
Auf Küchenpapier kurz abtropfen lassen und noch warm mit einer Mischung aus Zucker und Zimt bestreuen.
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WestfälischeStruwen – Foto: Phillsox (PUBLIC DOMAIN)
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Struwen (aka) – Foto: André Karwath aka Aka (CC BY-SA 2.5)
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