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Suimono (Japanische klare Suppe)
klare Suppe Meeresfrüchte Umami Dashi Kaiseki Suimono 🥛 Laktosefrei 🌍 Japanisch 🍽️ Suppe 🍽️ Vorspeise 🍽️ Zwischengang

Suimono (Japanische klare Suppe)

Die Essenz der japanischen Ästhetik in einer Schale: Ein kristallklarer Dashi-Sud, der durch seine feine Balance aus Umami und dezenter Würze besticht. Diese elegante Suppe ist die Krönung jedes formellen Menüs und feiert die Reinheit hochwertiger Zutaten.

💬 Diskussion 🧪 Nährwerte Kochen
👤 KochCode Team 📅 03.02.2026
public mode

Zutaten

Portionen
  • Wasser
    Wasser
    idealerweise weiches Mineralwasser
    1 l
  • Kombu
    Kombu
    getrockneter Seetang
    15 g
  • 🥄
    Katsuobushi
    getrocknete Bonitoflocken
    20 g
  • Salz
    Salz
    Meersalz
    1 TL
  • Usukuchi Shoyu
    Usukuchi Shoyu
    helle japanische Sojasauce
    1 TL
  • 🥄
    Sake
    japanischer Reiswein
    1 EL
  • 150 g
  • Garnelen
    Garnelen
    mittelgroße; geschält und entdarmt
    4 Stück
  • Shiitake
    Shiitake
    frische
    4 Stück
  • 🥄
    Mitsuba
    japanische Petersilie
    8 Blatt
  • 🥄
    Streifen Yuzu-Schale
    dünne; alternativ Bio-Zitronenschale
    4 Stück
Nährstoffdaten 10/11 Zutaten (91%)

3 automatisch vorgeschlagen, bitte bei Bedarf bestätigen oder korrigieren.

🧮 Errechnete Nährwerte pro Portion

176 kcal
28,5 Eiweiß
3,6 Fett
3,6 KH

⚠️ Basierend auf 91% verknüpften Zutaten

Vollständige Analyse

🧻 Verbrauchsmaterial

Passiertuch Küchenpapier

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💡 Wusstest du schon?

Suimono, was wörtlich 'Sipp-Sache' bedeutet, ist die vornehmste Form der japanischen Suppe. Im Gegensatz zur alltäglichen Miso-Suppe dient sie dazu, den Gaumen mit einem völlig klaren, fast ätherischen Sud zu erfrischen. In der japanischen Haute Cuisine (Kaiseki) gilt die Zubereitung eines perfekten Suimono als ultimative Reifeprüfung für einen Koch, da die Schlichtheit keine handwerklichen Fehler zulässt.

Arbeitszeit ca. 20 Min.
Kochzeit ca. 15 Min.
Ruhe-/Ziehzeit ca. 30 Min.
Gesamtzeit ca. 1 Std. 5 Min.
Schwierigkeit Normal

Zubereitung

Herstellung des Ichiban Dashi

  1. 1

    Kombu vorbereiten

    Wische den Kombu vorsichtig mit einem feuchten Tuch ab, um Staub zu entfernen, aber lasse den weißen Belag (Mannit) haften. Setze den Kombu im kalten Wasser im Topf an und lasse ihn idealerweise 30 Minuten ziehen.

    • 💡 Das Einweichen intensiviert das Umami-Aroma des Suds erheblich.
  2. 2

    Sud ansetzen

    Erhitze das Wasser langsam bei mittlerer Hitze. Nimm den Kombu kurz vor dem Sieden heraus, sobald kleine Bläschen am Topfboden aufsteigen, damit der Sud nicht bitter oder schleimig wird.

  3. 3

    Aromatisieren

    Bringe das Wasser kurz zum Kochen, schalte die Hitze aus und gib die Katsuobushi-Flocken hinein. Warte ca. 1-2 Minuten, bis die Flocken auf den Boden gesunken sind.

  4. 4

    Filtern

    Gieße den Sud durch ein mit einem Passiertuch oder Küchenpapier ausgelegtes feines Sieb. Drücke die Flocken nicht aus, um die Klarheit der Brühe zu bewahren.

Vorbereitung der Einlagen (Wan-mori)

  1. 1

    Garnelen und Pilze garen

    Blanchiere die Garnelen und die in feine Scheiben geschnittenen Shiitake-Pilze in einem separaten Topf mit leicht gesalzenem Wasser, bis sie gar sind. Schrecke sie kurz kalt ab.

  2. 2

    Tofu schneiden

    Schneide den Seidentofu vorsichtig in ca. 2 cm große Würfel. Gehe dabei behutsam vor, da der Tofu sehr zerbrechlich ist.

Finalisieren und Anrichten

  1. 1

    Abschmecken

    Erhitze das klare Dashi erneut (nicht kochen lassen). Rühre Salz, helle Sojasauce und Sake unter. Probiere den Sud – er sollte fein-salzig schmecken, ohne die Farbe zu verlieren.

  2. 2

    Anrichten

    Verteile Tofu, Garnelen und Pilze dekorativ in den Suppenschalen. Gieße den heißen Sud vorsichtig darüber, ohne die Anordnung zu zerstören.

  3. 3

    Garnieren und Servieren

    Lege je zwei Mitsuba-Blätter und einen Streifen Yuzu-Schale obenauf. Setze sofort den Deckel auf die Schale, damit das Aroma beim Öffnen am Tisch voll zur Geltung kommt.

📸 Cook Snaps 1

Cook Snap von kochcode-team

@kochcode-team

Suimono by sunday driver in Kyoto – Foto: sunday driver from Gion, Kyoto (CC BY 2.0)

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