Masyaura - Selbstgemachte nepalesische Linsen-Gemüse-Nuggets
Masyaura sind traditionelle, sonnengetrocknete Bällchen aus dem Hochland Nepals, die aus einer fermentierten Mischung von schwarzen Linsen (Urad Dal) und fein gehacktem Gemüse bestehen. Diese nahrhaften Nuggets sind ein genialer Vorrat für den Winter und entfalten in Currys oder Suppen ihren einzigartigen, herzhaften Geschmack – eine aromatische, hausgemachte Alternative zu texturiertem Soja.
Wann möchtest du das kochen?
Zutaten
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500 g🥄Urad Dalschwarze Linsen; ganz oder gespalten
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250 g🥄Taro-Wurzeloder Yamswurzel; geschält und fein gerieben
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200 g🥄Blattgemüsez.B. Colocasia-Blätter, Spinat oder Frühlingszwiebeln; sehr fein gehackt
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1 TL🥄Kreuzkümmel, gemahlenoptional
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1 TL🥄Korianderpulveroptional
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0.5 TL🥄Kurkuma
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1 Prise🥄HingAsafoetida; für die Verdauung
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🥄Wasser, nach Bedarf zum Einweichen und Mixen
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🥄Etwas Öl zum Einfetten der Hände
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🔎 Quellenangaben
Quelle: en.wikipedia.org
Autor: Wikipedia Community
Veröffentlicht: 10.03.2024
Aktualisiert: 17.02.2026
Importierte Schwierigkeit: Pfiffig
💡 Wusstest du schon?
Masyaura ist tief in der nepalesischen Kultur verwurzelt und entstand aus der Notwendigkeit, Gemüse für die kalten Wintermonate haltbar zu machen. Der Name leitet sich vermutlich vom Wort 'Maas' (schwarze Linsen) ab. Traditionell kommen Nachbarn zusammen, um große Mengen dieser Nuggets herzustellen, was die Zubereitung zu einem sozialen Ereignis macht.
Zubereitung
Vorbereitung der Linsen
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1
Einweichen
Wasche die Urad Dal Linsen gründlich unter fließendem Wasser. Weiche sie anschließend in einer großen Schüssel mit reichlich Wasser für mindestens 8 bis 10 Stunden (oder über Nacht) ein, bis sie aufgequollen und weich sind.
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2
Mahlen
Gieße das Einweichwasser ab. Gib die Linsen in einen Mixer und verarbeite sie zu einer dicken, fluffigen Paste. Füge dabei nur so viel frisches Wasser wie absolut nötig hinzu – der Teig soll kompakt und formbar bleiben, nicht flüssig.
- 💡 Die Konsistenz ist perfekt, wenn ein kleiner Klecks Teig in einer Schale Wasser an der Oberfläche schwimmt.
Teigzubereitung & Fermentation
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3
Mischen
Gib die Linsenpaste in eine große Schüssel. Rühre das fein geriebene Wurzelgemüse (Taro/Yams) und das gehackte Blattgemüse unter. Füge die Gewürze (Kreuzkümmel, Koriander, Kurkuma, Hing) hinzu und vermenge alles kräftig mit den Händen oder einem Löffel, bis eine homogene Masse entsteht.
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4
Ruhen lassen
Decke die Schüssel mit einem Tuch ab und lasse den Teig an einem warmen Ort für einige Stunden (oder erneut über Nacht) stehen. Dieser kurze Fermentationsprozess sorgt für den charakteristischen, leicht säuerlichen Umami-Geschmack und macht die Nuggets bekömmlicher.
Formen & Trocknen
-
5
Nuggets formen
Öle deine Hände leicht ein, damit der Teig nicht klebt. Zupfe kleine Portionen (etwa walnussgroß) vom Teig ab und setze sie als kleine Häufchen auf Tabletts oder saubere Tücher. Sie müssen nicht perfekt rund sein – eine unregelmäßige Oberfläche vergrößert die Fläche zum Trocknen.
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6
Sonnentrocknung
Platziere die Tabletts an einem Ort mit direkter, starker Sonneneinstrahlung. Lasse die Masyaura für 2 bis 3 Tage in der Sonne trocknen, bis sie komplett hart und durchgetrocknet sind. Wende sie zwischendurch vorsichtig, damit sie gleichmäßig trocknen.
- 💡 Hole die Tabletts nachts herein, um Feuchtigkeit durch Tau zu vermeiden. Alternativ kannst du einen Dörrautomaten bei niedriger Temperatur (ca. 40-50°C) verwenden.
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7
Lagerung & Verwendung
Fülle die steinharten Nuggets in luftdichte Behälter um. Vor der Verwendung im Curry sollten die getrockneten Masyaura kurz in etwas Öl goldbraun angebraten werden, damit sie ihren nussigen Geschmack entfalten und beim Kochen ihre Form behalten.
📸 Cook Snaps 1
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Wikipedia-Bild - Masaura.jpg - Foto: Gaurav_Dhwaj_Khadka - CC BY-SA 4.0
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