Klassische Mallorquinische Ensaïmada
Ein luftiges, spiralförmiges Hefegebäck aus Mallorca, das durch die Verwendung von Schweineschmalz besonders zart wird. Traditionell wird die Ensaïmada reichlich mit Puderzucker bestäubt serviert.
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Ein traditionelles, spiralförmiges Hefegebäck aus Mallorca, das durch die Verwendung von Schweineschmalz besonders blättrig und aromatisch wird. Nach dem Backen wird es großzügig mit Puderzucker bestäubt.
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Der Name Ensaïmada leitet sich vom arabischen Wort 'saïm' für Schmalz ab, was auf die maurische Geschichte Mallorcas hinweist. Das Gebäck genießt seit 1996 den Status einer geschützten geografischen Angabe und ist das kulinarische Wahrzeichen der Insel.
Die Hefe im lauwarmen Wasser auflösen.
Mehl, Zucker, Eier, Salz und das Hefewasser in einer Schüssel zu einem elastischen Teig verkneten. Der Teig muss sehr gut geknetet werden (ca. 15-20 Minuten), bis er glatt ist und sich vom Schüsselrand löst.
Den Teig abgedeckt an einem warmen Ort ca. 1 Stunde gehen lassen, bis sich das Volumen verdoppelt hat.
Den Teig in Portionen teilen und auf einer leicht geölten Arbeitsfläche so dünn wie möglich ausrollen oder ziehen, bis er fast transparent ist (Fensterscheiben-Test).
Den ausgezogenen Teig großzügig mit dem weichen Schweineschmalz bestreichen.
Den Teig von der langen Seite her zu einer dünnen Wurst aufrollen.
Die Teigrolle locker zu einer Spirale (Schnecke) formen, dabei genügend Platz zwischen den Windungen lassen, da der Teig noch stark aufgeht.
Die Ensaïmadas auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und abgedeckt an einem zugfreien Ort für mindestens 12 Stunden (am besten über Nacht) gehen lassen.
Den Backofen auf 180 °C (Ober-/Unterhitze) vorheizen.
Die Ensaïmadas im vorgeheizten Ofen ca. 12-15 Minuten goldgelb backen.
Aus dem Ofen nehmen, kurz abkühlen lassen und noch warm sehr dick mit Puderzucker bestäuben.
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Ensaim2 – Foto: Pedro Servera (CC BY-SA 3.0)
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