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Japanischer Castella-Kuchen (Kasutera)
Honigkuchen Japanischer Kuchen Biskuit Kasutera Fettfrei Castella Nagasaki 🌍 Japanische Küche 🍽️ Dessert 🍽️ Gebäck 🍽️ Kuchen

Japanischer Castella-Kuchen (Kasutera)

Ein legendärer, honigsüßer Biskuitkuchen aus Japan mit portugiesischen Wurzeln. Dieser Klassiker besticht durch seine einzigartig feinporige, elastische Textur und eine charakteristische Schicht aus knusprigem Hagelzucker am Boden – ganz ohne Butter oder Backpulver.

💬 Diskussion 🧪 Nährwerte Kochen
👤 KochCode Team 📅 30.01.2026
public mode

Zutaten

Portionen
  • Ei
    Ei
    große; Größe L, zimmerwarm
    6 Stück
  • Zucker
    Zucker
    fein
    200 g
  • Brotmehl
    Brotmehl
    Type 550 für bessere Struktur
    200 g
  • Honig
    Honig
    vorzugsweise Akazienhonig
    80 g
  • Wasser
    Wasser
    warm
    2 EL
  • 🥄
    Zarame
    grober japanischer Hagelzucker oder Kandisgrus
    2 EL
Nährstoffdaten 5/6 Zutaten (83%)

🧮 Errechnete Nährwerte pro Portion

2217 kcal
70,7 Eiweiß
33,9 Fett
401,5 KH

⚠️ Basierend auf 83% verknüpften Zutaten

Vollständige Analyse

🧻 Verbrauchsmaterial

Frischhaltefolie

💡 Wusstest du schon?

Castella kam im 16. Jahrhundert durch portugiesische Händler nach Nagasaki, Japan. Der Name leitet sich von 'Pão de Castela' (Brot aus Kastilien) ab. Über die Jahrhunderte passten japanische Konditoren das Rezept an den lokalen Geschmack an: Sie ersetzten Butter durch Honig oder Sirup, was dem Kuchen seine charakteristische elastische Textur und lange Haltbarkeit verlieh – ursprünglich ideal für Seeleute.

Arbeitszeit ca. 30 Min.
Kochzeit ca. 50 Min.
Ruhe-/Ziehzeit ca. 12 Std.
Gesamtzeit ca. 13 Std. 20 Min.
Schwierigkeit Normal

Zubereitung

Vorbereitung

  1. 1

    Form vorbereiten

    Kleide eine rechteckige Backform sorgfältig mit Backpapier aus. Achte darauf, dass das Papier etwa 2-3 cm über den Rand hinausragt. Verteile den groben Zucker (Zarame) gleichmäßig auf dem Boden der Form.

    • 💡 Traditionell wird eine Holzform verwendet, die die Hitze besonders sanft leitet.
  2. 2

    Honig-Lösung

    Verrühre den Honig mit dem warmen Wasser, bis er vollständig gelöst und dünnflüssig ist. Heize den Backofen auf 160°C Ober-/Unterhitze vor.

Teigzubereitung

  1. 1

    Eier aufschlagen

    Schlage die Eier in einer großen Schüssel auf und füge den Zucker hinzu. Schlage die Masse mit dem Handrührgerät für ca. 8-10 Minuten auf höchster Stufe, bis sie hellweiß, dickflüssig und fast das vierfache Volumen erreicht hat.

    • 💡 Die Masse ist perfekt, wenn sie beim Hochheben des Rührbesens wie ein Band herabfällt und kurz auf der Oberfläche sichtbar bleibt (Ribbon-Stage).
  2. 2

    Mehl und Honig einarbeiten

    Siebe das Mehl in drei Etappen über die Eimasse. Hebe es jeweils vorsichtig mit einem Spatel oder auf niedrigster Stufe des Mixers unter. Rühre zum Schluss die Honig-Lösung unter, bis ein homogener, glänzender Teig entsteht.

  3. 3

    Luftblasen entfernen

    Gieße den Teig aus geringer Höhe in die vorbereitete Form. Ziehe ein Holzstäbchen im Zickzack-Muster durch den Teig (Saire-Methode), um große Luftblasen zu zerstören. Klopfe die Form zusätzlich zweimal leicht auf die Arbeitsfläche.

Backen und Reifen

  1. 1

    Backvorgang

    Backe den Kuchen auf mittlerer Schiene für ca. 45-50 Minuten. Die Oberfläche sollte tief goldbraun sein. Mache die Stäbchenprobe: Wenn kein Teig mehr am Holz klebt, ist der Castella fertig.

  2. 2

    Abkühlen und Einschlagen

    Nimm den Kuchen aus dem Ofen. Stürze ihn vorsichtig auf ein Stück Frischhaltefolie (die Oberseite liegt nun unten). Entferne das Backpapier nicht sofort, sondern wickle den noch warmen Kuchen komplett in Frischhaltefolie ein.

    • 💡 Das warme Einwickeln sorgt dafür, dass die Feuchtigkeit im Kuchen bleibt und er seine berühmte Saftigkeit behält.
  3. 3

    Ruhezeit

    Lasse den Kuchen für mindestens 12 Stunden, am besten über Nacht, bei Zimmertemperatur reifen. In dieser Zeit verteilt sich die Feuchtigkeit und das Honigaroma intensiviert sich.

  4. 4

    Servieren

    Entferne die Folie und das Backpapier. Schneide die dunklen Seitenränder mit einem sehr scharfen Messer gerade ab, um das feine gelbe Innere freizulegen. Serviere den Kuchen in dicken Scheiben.

📸 Cook Snaps 13

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ファミマの台湾カステラ – Foto: Kyu3a (CC BY-SA 4.0)

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Taiwanese Castella 4 – Foto: 御輿大命 (CC0)

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Taiwanese Castella 3 – Foto: 御輿大命 (CC0)

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Taiwanese Castella 2 – Foto: 御輿大命 (CC0)

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Taiwanese Castella 1 – Foto: 御輿大命 (CC BY-SA 4.0)

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Taiwanese Castella – Foto: 御輿大命 (CC0)

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Siberia2 – Foto: Hanabishi (CC BY-SA 3.0)

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Pão-de-ló – Foto: Adriao (CC BY-SA 3.0)

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Peach castella – Foto: photo taken by flckr user Kank (CC BY 2.0)

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Nagasaki kasutera 129349331 5d6c87fd4f o d – Foto: Flickr user: Kanko* from Nagas (CC BY 2.0)

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Castella – Foto: Mahogany_h00r (talk) (Uploads) (PD)

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Bunmeido Oyatsu-Castella – Foto: 毒島みるく (CC0)

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Castella,made in nagasaki-city,japan – Foto: katorisi (CC BY-SA 3.0)

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