Indisches Papadam (Traditionelle Linsen-Cracker)
Hauchdünne, knusprige Fladen aus Linsenmehl, verfeinert mit Kreuzkümmel und Pfeffer. Ein unverzichtbarer Klassiker der indischen Küche, der traditionell in der Sonne getrocknet und anschließend kurz frittiert oder über offener Flamme geröstet wird – perfekt als würzige Beilage oder Snack.
Wann möchtest du das kochen?
Zutaten
-
250 g🥄Urad Dal MehlMehl aus schwarzen Linsen; oder Kichererbsenmehl
-
1 TL🥄KreuzkümmelCumin; ganz oder grob zerstoßen
-
1 TL🥄schwarzer Pfeffer, grob gemahlen
- 0.5 TL
-
1 Prise
Natronoptional, für extra Knusprigkeit -
2 EL
Pflanzenölz.B. Erdnussöl -
100 ml
Wasserlauwarm, Menge nach Bedarf -
🥄Pflanzenöl zum Frittieren oder Bestreichen
🧮 Nährwerte pro Portion
Noch nicht genug Zutatendaten verknüpft (0%). Ab 70 % werden hier automatisch Nährwerte pro Portion angezeigt.
Vollständige AnalyseHast du alles?
Klicke auf ein Werkzeug für Kaufempfehlungen
🔎 Quellenangaben
Quelle: en.wikipedia.org
Autor: Wikipedia
Veröffentlicht: 01.01.2024
Aktualisiert: 18.02.2026
Importierte Schwierigkeit: medium
💡 Wusstest du schon?
Papadam (auch Papad oder Papadum) ist weit mehr als nur eine Beilage; es ist ein kulinarisches Symbol des indischen Subkontinents. Die Herstellung war traditionell ein gemeinschaftliches Ereignis, bei dem Frauen der Familie zusammenkamen, um den Teig zu rollen und die Fladen unter der heißen Sonne auf den Dächern zu trocknen. Jede Region Indiens hat ihre eigene Variante, von den feurigen Masala-Papads des Nordens bis zu den schlichten Reismehl-Varianten des Südens.
Zubereitung
Teigzubereitung
-
1
Vermenge das Linsenmehl in einer großen Schüssel mit Salz, Kreuzkümmel, Pfeffer und Natron.
-
2
Füge das Öl und nach und nach das Wasser hinzu. Knete die Masse kräftig durch, bis ein sehr fester, trockener Teig entsteht, der nicht mehr an den Händen klebt.
-
3
Knete den Teig auf einer leicht geölten Arbeitsfläche etwa 5-10 Minuten weiter, um ihn geschmeidig zu machen. Lasse ihn anschließend abgedeckt für 30 Minuten ruhen.
Formen & Trocknen
-
4
Teile den Teig in etwa 20 kleine, walnussgroße Kugeln.
-
5
Rolle jede Kugel hauchdünn zu einem runden Fladen aus (ca. 15-20 cm Durchmesser). Verwende dabei etwas Öl, damit der Teig nicht klebt – benutze kein zusätzliches Mehl.
-
6
Lege die geformten Fladen auf ein Gitter oder saubere Tücher und lasse sie trocknen (traditionell in der Sonne, alternativ im Backofen bei niedrigster Temperatur/Umluft), bis sie fest und ledrig sind, aber noch nicht brüchig.
Zubereitung (Frittieren oder Rösten)
-
7
Variante 1 - Frittieren: Erhitze reichlich Öl in einer tiefen Pfanne. Gib ein getrocknetes Papadam hinein – es wird sich sofort aufplustern und ausdehnen. Wende es einmal und nimm es nach wenigen Sekunden heraus, bevor es braun wird.
- 💡 Das Öl muss sehr heiß sein, damit das Papadam nicht zu viel Fett aufsaugt.
-
8
Variante 2 - Rösten: Halte das Papadam mit einer Zange direkt über eine offene Gasflamme oder lege es auf einen heißen Grillrost. Wende es ständig, bis es Blasen wirft und knusprig ist.
-
9
Lasse die fertigen Papadams kurz auf Küchenpapier abtropfen und abkühlen, damit sie ihre volle Knusprigkeit entwickeln.
📸 Cook Snaps 2
@kochcode-import
Wikipedia-Bild - Roasted_Papad_-_Howrah_2013-11-02_4068.jpg - Foto: Biswarup Ganguly - CC BY 3.0
@kochcode-import
Importbild - Papadum.jpg - Foto: Obaid Raza - CC BY-SA 4.0
📸 @
/
Deinen Cook Snap teilen
Bildeditor wird geladen...
Original: MB → Komprimiert: KB ✓
Bildausschnitt wählen
Feedback (0)
Du musst angemeldet sein, um Feedback zu geben.
Jetzt EinloggenNoch kein Feedback vorhanden. Sei der Erste!
Diskussion
Fragen stellen, Tipps teilen oder Varianten vorschlagen
❓ Fragen & Antworten
Du musst angemeldet sein, um eine Frage zu stellen.
Jetzt EinloggenNoch keine beantworteten Fragen. Stelle die erste!
🔗
· Zutatendatenbank-Verknüpfung
📷 Bild-Zuordnung ändern
Keine Ergebnisse gefunden
⚖️
⚖️
↑ Bitte Gewicht eingeben, um bestätigen zu können
Alternativen:
Keine Ergebnisse
🔢 Nährwert-Zuordnung ändern
⚖️
Keine Ergebnisse gefunden
✅ Zuordnung gespeichert!