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Hausgemachte Sichuan Doubanjiang Paste

Die berühmte fermentierte Bohnenpaste ist die 'Seele der Sichuan-Küche'. Diese hausgemachte Version kombiniert Favabohnen, frische Chilis und Gewürze zu einem unverzichtbaren Umami-Booster für Gerichte wie Mapo Tofu.

💬 Diskussion 🧪 Nährwerte Kochen
👤 KochCode Team 📅 31.01.2026
public mode

Zutaten

Portionen
  • 🥄
    Favabohnen
    getrocknet, geschält (Saubohnen)
    150 g
  • Wasser
    Wasser
    abgekocht und abgekühlt
    250 ml
  • 🥄
    Koji-Starter
    Fermentationsstarter (Aspergillus oryzae)
    0.3 g
  • Weizenmehl
    Weizenmehl
    als Nährboden für den Starter
    1 EL
  • 🥄
    Chilischoten
    frisch, rot (z.B. Birds Eye oder Er Jing Tiao)
    800 g
  • Meersalz
    Meersalz
    ohne Jod
    90 g
  • Ingwer
    Ingwer
    frisch
    3 EL
  • 🥄
    Baijiu
    oder Wodka (hochprozentiger Schnaps)
    30 ml
  • 🥄
    Fermentierter Klebreis
    Tianjiu (optional, für Süße)
    2 EL
  • Pflanzenöl
    Pflanzenöl
    Rapsöl oder Erdnussöl, zum Versiegeln
    100 ml
  • 🥄
    Sternanis
    2 Stück
  • 🥄
    Lorbeerblätter
    3 Stück
  • 🥄
    Szechuan-Pfeffer
    ganz
    1 EL
  • 🥄
    Zimtstange
    chinesischer Zimt (Cassia)
    1 Stück
  • 🥄
    Nelken
    ganz
    1 Prise
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Vollständige Analyse

💡 Wusstest du schon?

Doubanjiang gilt als die 'Seele der Sichuan-Küche' und ist unverzichtbar für Klassiker wie Mapo Tofu oder Hui Guo Rou. Die berühmteste Variante stammt aus Pixian (heute Pidu) und wird traditionell über Jahre hinweg fermentiert, wobei die Töpfe tagsüber geöffnet und nachts geschlossen werden ('tagsüber wenden, nachts tauen').

Arbeitszeit ca. 60 Min.
Kochzeit ca. 45 Min.
Gesamtzeit ca. 105 Min.
Schwierigkeit Pfiffig

Zubereitung

  1. 1

    Vorbereitung: Die getrockneten Favabohnen über Nacht in reichlich Wasser einweichen. Am nächsten Tag abgießen.

  2. 2

    Die eingeweichten Bohnen dämpfen, bis sie weich sind, aber noch ihre Form behalten. Vollständig abkühlen lassen.

  3. 3

    Die abgekühlten Bohnen mit dem Koji-Starter und dem Weizenmehl gründlich vermischen. In einer flachen Schale ausbreiten und abgedeckt an einem warmen, dunklen Ort 2-3 Tage fermentieren lassen, bis sich weißer Schimmel (Myzel) bildet.

  4. 4

    Vorbereitung Chilis: Die frischen Chilischoten waschen, trocknen und grob hacken (am besten Handschuhe tragen).

  5. 5

    Die gehackten Chilis mit 40 g Salz vermischen und beiseitestellen. Die fermentierten Bohnen mit den restlichen 50 g Salz und dem abgekochten Wasser vermengen.

  6. 6

    In einem großen, sterilisierten Einmachglas die Chili-Mischung, die Bohnen-Mischung, den gehackten Ingwer, den Schnaps (Baijiu), den fermentierten Klebreis sowie alle Gewürze (Sternanis, Lorbeer, Szechuan-Pfeffer, Zimt, Nelken) gründlich verrühren.

  7. 7

    Die Oberfläche der Paste glattstreichen und mit einer Schicht Pflanzenöl bedecken, um sie luftdicht zu versiegeln.

  8. 8

    Das Glas verschließen und an einem sonnigen Ort (oder warmen Ort) fermentieren lassen. Traditionell wird die Paste über mehrere Monate gereift und tagsüber oft umgerührt ('Sonnenbaden'), für den Hausgebrauch mindestens 3-4 Wochen reifen lassen, bis sich das Aroma voll entwickelt hat.

📸 Cook Snaps 2

Cook Snap von kochcode-team

@kochcode-team

Pixian Doubanjiang – Foto: Wikipedian-in-Waiting (CC0)

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Doubanjiang – Foto: Badagnani (CC BY 3.0)

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