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Westfälischer Panhas hausgemacht

Dieser deftige Klassiker der westfälischen Küche ist eine schnittfeste Kochwurst aus Buchweizenmehl, Fleischbrühe und Wurst. In Scheiben geschnitten und knusprig in der Pfanne gebraten, ist Panhas ein rustikaler Genuss, besonders in der kalten Jahreszeit.

💬 Diskussion 🧪 Nährwerte Kochen
👤 KochCode Team 📅 02.02.2026
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Zutaten

Portionen
  • 🥄
    Wurstbrühe
    oder kräftige Fleischbrühe
    750 ml
  • Blutwurst
    Blutwurst
    geräuchert, am Stück
    300 g
  • Leberwurst
    Leberwurst
    grob
    150 g
  • 🥄
    Durchwachsener Speck
    150 g
  • 350 g
  • 🥄
    Zwiebel
    groß
    1 Stück
  • 🥄
    Piment
    gemahlen
    1 TL
  • 🥄
    Majoran
    getrocknet
    1 TL
  • 🥄
    Muskatnuss
    frisch gerieben
    1 Prise
  • nach Bedarf
  • Pfeffer
    Pfeffer
    schwarz, gemahlen
    nach Bedarf
  • Schmalz
    Schmalz
    zum Braten
    2 EL
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Vollständige Analyse

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Panhas, ursprünglich 'Pannharst' (Pfannengebratenes), ist ein traditionelles Resteessen beim Schlachtfest, um die nährstoffreiche Wurstbrühe und Fleischreste zu verwerten. Es stammt ursprünglich aus dem Bergischen Land und ist eng verwandt mit dem norddeutschen Knipp oder dem amerikanischen Scrapple. Früher war es ein Arme-Leute-Essen, heute gilt es als regionale Delikatesse im Rheinland und Westfalen.

Arbeitszeit ca. 30 Min.
Kochzeit ca. 45 Min.
Gesamtzeit ca. 75 Min.
Schwierigkeit Normal

Zubereitung

  1. 1

    Vorbereitung: Die Zwiebel schälen und fein würfeln. Den Speck in kleine Würfel schneiden. Die Blutwurst ebenfalls klein würfeln oder grob zerkleinern.

  2. 2

    In einem großen Topf den Speck auslassen, bis er glasig ist. Die Zwiebelwürfel hinzufügen und andünsten, bis sie weich sind.

  3. 3

    Die Wurstbrühe (oder Fleischbrühe) angießen und aufkochen lassen.

  4. 4

    Die zerkleinerte Blutwurst und die Leberwurst in die kochende Brühe geben. Unter Rühren kochen lassen, bis sich die Wurstsorten weitgehend aufgelöst haben und eine kräftige Basis entstanden ist.

  5. 5

    Die Hitze reduzieren. Mit Piment, Majoran, Muskatnuss, Pfeffer und vorsichtig mit Salz (da Wurst und Brühe bereits salzig sind) kräftig abschmecken.

  6. 6

    Das Buchweizenmehl unter ständigem Rühren mit einem Schneebesen oder Kochlöffel langsam einrieseln lassen, damit keine Klumpen entstehen. Die Masse unter Rühren köcheln lassen, bis sie sehr dickflüssig und schwer reißend vom Löffel fällt (ähnlich wie Polenta).

  7. 7

    Eine Kastenform mit Frischhaltefolie auslegen oder gut einfetten. Die heiße Panhas-Masse hineinfüllen und glattstreichen.

  8. 8

    Den Panhas vollständig auskühlen lassen (am besten über Nacht im Kühlschrank), bis er fest und schneidbar ist.

  9. 9

    Zum Servieren den festen Panhas aus der Form stürzen und in etwa 1-2 cm dicke Scheiben schneiden.

  10. 10

    Schmalz in einer Pfanne erhitzen und die Panhas-Scheiben von beiden Seiten knusprig braun braten. Traditionell mit Bratkartoffeln, Sauerkraut oder Apfelkompott servieren.

📸 Cook Snaps 2

Cook Snap von kochcode-team

@kochcode-team

Panhas - Janana 2a – Foto: Janana (CC BY-SA 3.0)

Cook Snap von kochcode-team

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Balkenbrij met aardappel en wortel – Foto: Davv69 (CC BY-SA 4.0)

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