Klassische Tortelloni Ricotta-Spinaci
Handgemachte norditalienische Teigtaschen mit einer feinen Füllung aus Ricotta und Spinat. Traditionell serviert in aromatischer Salbeibutter.
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Toskanische Ricotta-Bällchen mit Spinat, bekannt als „nackte Ravioli“. Serviert in aromatischer Salbeibutter mit Parmesan.
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Gnudi sind traditionelle Ricotta-Klößchen aus der Toskana, deren Name übersetzt „die Nackten“ bedeutet. Sie stellen im Grunde die Füllung von Ravioli dar, die ohne den umhüllenden Nudelteig serviert wird. In Siena sind sie auch als „Malfatti“ bekannt, was so viel wie „die Missratenen“ heißt.
Den Spinat waschen, in kochendem Wasser kurz blanchieren, abgießen und sehr gut ausdrücken, damit er möglichst trocken ist. Anschließend fein hacken.
Den gut abgetropften Ricotta in einer Schüssel mit dem gehackten Spinat, dem Ei, dem geriebenen Parmesan und dem Mehl vermengen.
Die Masse mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss kräftig abschmecken.
Aus der Masse mit angefeuchteten Händen etwa walnussgroße Bällchen formen.
Den Hartweizengrieß auf einen Teller geben und die Gnudi darin rundherum wälzen.
Die geformten Gnudi auf ein Brett legen und für mindestens 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen, damit sie fest werden.
In einem großen Topf Salzwasser zum Sieden bringen (nicht sprudelnd kochen). Die Gnudi vorsichtig hineingeben.
Währenddessen die Butter in einer Pfanne zerlassen und die Salbeiblätter darin bei mittlerer Hitze knusprig schwenken.
Sobald die Gnudi an der Wasseroberfläche schwimmen (nach ca. 3–4 Minuten), mit einem Schaumlöffel herausnehmen und direkt in die Pfanne zur Salbeibutter geben.
Kurz durchschwenken und sofort mit extra Parmesan servieren.
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Gnudi à Lyon – Foto: Noé (CC BY-SA 4.0)
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