Spaghetti alla gricia klassisch
Ein uriges römisches Pastagericht, das als Vorläufer der Carbonara gilt. Knuspriger Guanciale, pikanter Pecorino und viel schwarzer Pfeffer sorgen für intensiven Geschmack.
Dieser römische Klassiker besticht durch seine Einfachheit aus nur drei Zutaten: Pasta, Pecorino Romano und schwarzem Pfeffer. Das Geheimnis liegt in der cremigen Emulsion aus Käse und stärkehaltigem Nudelwasser.
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Cacio e pepe ist ein Gericht der 'Cucina povera' und stammt ursprünglich von römischen Hirten. Die Zutaten – getrocknete Pasta, haltbarer Käse und Pfeffer – waren ideal für lange Wanderungen geeignet. Der Name bedeutet im römischen Dialekt schlicht 'Käse und Pfeffer'.
Vorbereitung: Den Pecorino Romano sehr fein reiben. Die schwarzen Pfefferkörner im Mörser grob zerstoßen oder mit dem Messerrücken zerdrücken.
In einer großen Pfanne den zerstoßenen Pfeffer ohne Öl bei mittlerer Hitze anrösten, bis er duftet. Mit einer Kelle heißem Nudelwasser ablöschen.
Die Spaghetti in einem Topf mit kochendem Salzwasser (weniger Salz als üblich verwenden, da der Käse sehr salzig ist) ca. 2-3 Minuten kürzer als auf der Packung angegeben garen.
Währenddessen in einer kleinen Schüssel den geriebenen Pecorino mit einer Kelle heißem Nudelwasser zu einer dicken, klümpchenfreien Creme verrühren.
Die Spaghetti mit einer Zange direkt aus dem Wasser in die Pfanne zum Pfeffer geben. Unter ständigem Schwenken und Zugabe von weiterem Nudelwasser fertig garen, bis die Stärke austritt und eine leichte Bindung entsteht.
Die Pfanne vom Herd nehmen und kurz abkühlen lassen (wichtig, damit der Käse nicht gerinnt).
Die vorbereitete Pecorino-Creme hinzugeben und energisch vermengen, bis eine glänzende, cremige Emulsion entsteht.
Sofort auf warmen Tellern servieren und nach Belieben mit weiterem frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.
@kochcode-team
Spaghetti cacio e pepe (creamy as it should be) – Foto: Der Zahir (CC BY-SA 4.0)
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Cacio e pepe – Foto: Popo le Chien (CC BY-SA 3.0)
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