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Haltbarmachung Fermentierter Fisch Pekasam Malay Food Perak Spezialität Asam Gelugur 🌍 Malaysisch 🌍 Indonesisch 🍽️ Hauptgericht 🍽️ Beilage 🍽️ Fermentiertes

Pekasam Ikan (Malaysischer Fermentierter Fisch)

Eine traditionelle malaysische Delikatesse aus Perak, bei der Süßwasserfisch durch Fermentation mit Salz, geröstetem Reis und Tamarinde haltbar gemacht wird. Das Ergebnis ist ein einzigartig säuerlich-herzhafter Fisch, der knusprig frittiert serviert wird – perfekt als Beilage zu heißem Reis.

💬 Diskussion 🧪 Nährwerte Kochen
👤 KochCode Import 📅 06.03.2026
public mode

Zutaten

Portionen
  • 🥄
    Süßwasserfisch
    z.B. Lampam, Puyu, Sepat oder Tilapia
    1 kg
  • 🥄
    grobes Meersalz
    300 g
  • 🥄
    ungekochter Reis
    200 g
  • 🥄
    -6 Scheiben Asam Gelugur
    getrocknete Tamarindenscheiben
    5
  • 🥄
    Palmzucker
    optional, für die Balance
    1 EL
  • 🥄
    Reichlich Pflanzenöl zum Frittieren
  • 🥄
    Frische Chilis und Zwiebeln zum Servieren
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Vollständige Analyse

🔎 Quellenangaben

Quelle: en.wikipedia.org

Autor: Wikipedia

Veröffentlicht: 01.01.2024

Aktualisiert: 18.02.2026

Importierte Schwierigkeit: normal

Originalquelle öffnen

💡 Wusstest du schon?

Pekasam entstand ursprünglich als geniale Methode der Reisbauern im Norden Malaysias, um den saisonalen Überschuss an Süßwasserfischen aus den Reisfeldern haltbar zu machen. Die Fermentation mit geröstetem Reis verleiht dem Fisch nicht nur Konservierung, sondern auch sein unverwechselbares Aroma: eine komplexe Mischung aus salzig, sauer und herzhaft, abgerundet durch die nussige Note des gerösteten Reises.

Arbeitszeit ca. 45 Min.
Kochzeit ca. 15 Min.
Gesamtzeit ca. 60 Min.
Schwierigkeit Normal

Zubereitung

Vorbereitung des Fisches

  1. 1

    Reinigen

    Säubere den Fisch gründlich, entferne Schuppen und Innereien. Wasche ihn mehrmals, idealerweise mit etwas Tamarindenwasser oder Limette, um den 'schlammigen' Geruch zu entfernen.

  2. 2

    Einsalzen

    Reibe den Fisch großzügig innen und außen mit dem groben Salz ein. Schichte ihn in einen Behälter, decke ihn ab und lasse ihn für 2-3 Tage an einem kühlen Ort ziehen, damit dem Fisch Wasser entzogen wird.

Herstellung des Röst-Reises

  1. 3

    Rösten

    Gib den ungekochten Reis in eine trockene Pfanne ohne Öl. Röste ihn bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren, bis die Reiskörner eine tief goldbraune Farbe angenommen haben und nussig duften.

  2. 4

    Mahlen

    Lasse den Reis abkühlen und zerstoße ihn dann grob im Mörser oder mixe ihn kurz im Mixer. Es soll ein grobes Pulver (kein feines Mehl) entstehen, das für den typischen Crunch sorgt.

Fermentation

  1. 5

    Vorbereiten

    Nimm den gesalzenen Fisch aus der Lake und spüle ihn kurz ab. Tupfe ihn trocken.

  2. 6

    Panieren & Schichten

    Wende jeden Fisch gründlich im gerösteten Reispulver, sodass er vollständig bedeckt ist. Drücke das Pulver auch in die Bauchhöhle.

  3. 7

    Reifen lassen

    Schichte den panierten Fisch fest in ein sauberes, luftdichtes Glas oder Tongefäß. Verteile die Asam Gelugur Scheiben und ggf. den Palmzucker zwischen den Lagen. Verschließe das Gefäß gut und lasse es an einem dunklen Ort bei Raumtemperatur für mindestens 2 Wochen (traditionell bis zu einem Monat) fermentieren.

Zubereitung & Servieren

  1. 8

    Frittieren

    Erhitze reichlich Öl in einem Wok. Nimm den fermentierten Fisch aus dem Glas (inklusive der anhaftenden Reispanade) und frittiere ihn bei mittlerer Hitze goldbraun und knusprig.

  2. 9

    Anrichten

    Gib gegen Ende der Bratzeit grob geschnittene Zwiebeln und ganze Chilis mit ins Öl, bis sie weich sind. Serviere den knusprigen Pekasam heiß zusammen mit den gebratenen Aromaten, frischem Limettensaft und dampfendem Reis.

📸 Cook Snaps 1

Cook Snap von kochcode-import

@kochcode-import

Wikipedia-Bild - Iwak_Pakasam_Basanga.JPG - Foto: Ezagren (bicara / talk) - CC BY-SA 4.0

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