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Fermentiert Slow Food Luftgetrockneter Schinken Rohschinken Italienische Spezialität 🌍 Italienisch 🍽️ Vorspeise 🍽️ Fleischgericht 🍽️ Charcuterie

Original Parmaschinken (Prosciutto di Parma)

Die Herstellung von echtem Parmaschinken ist eine Kunstform, die Geduld und Präzision erfordert. Dieser weltberühmte, luftgetrocknete Rohschinken aus der Emilia-Romagna besticht durch seinen mild-süßlichen Geschmack und seine zartschmelzende Textur – das Ergebnis eines langen Reifeprozesses, bei dem nur bestes Schweinefleisch, Meersalz und die Luft der Apenninen zum Einsatz kommen.

💬 Diskussion 🧪 Nährwerte Kochen
👤 KochCode Import 📅 06.03.2026
public mode

Zutaten

Portionen
  • 🥄
    frische Schweinekeule
    ca. 12-14 kg, von zugelassenen Rassen
    1
  • 🥄
    robes Meersalz
    Menge nach Bedarf
    G
  • 🥄
    Feines Meersalz
    für die Schwarte
  • Schweineschmalz
    Schweineschmalz
    für die Sugnatura
  • Pfeffer
    Pfeffer
    gemahlen, für die Sugnatura
  • 🥄
    Reismehl
    optional, für die Sugnatura
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Vollständige Analyse

🔎 Quellenangaben

Quelle: en.wikipedia.org

Autor: Wikipedia

Veröffentlicht: 01.01.2024

Aktualisiert: 18.02.2026

Importierte Schwierigkeit: expert

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💡 Wusstest du schon?

Der Parmaschinken (Prosciutto di Parma g.U.) ist ein geschütztes Produkt aus der italienischen Provinz Parma. Seine Herstellung folgt strengen Regeln des Konsortiums, die bis in die Römerzeit zurückreichen. Charakteristisch ist der völlige Verzicht auf chemische Zusätze wie Nitritpökelsalz – nur Fleisch, Meersalz, Zeit und das spezielle Mikroklima der Region, beeinflusst durch die Brise der Versilia, machen ihn zu dieser einzigartigen Delikatesse.

Arbeitszeit ca. 120 Min.
Kochzeit ca. 0 Min.
Gesamtzeit ca. 120 Min.
Schwierigkeit Profi

Zubereitung

Vorbereitung & Salzen

  1. 1

    Parüren & Kühlen

    Kühle die frische Schweinekeule zunächst für 24 Stunden, damit das Fleisch fest wird. Schneide anschließend überschüssiges Fett und Schwarte zurecht (Parüren), um die charakteristische runde 'Hähnchenkeulen'-Form zu erhalten.

  2. 2

    Erstes Einsalzen

    Massiere die Muskelfleisch-Teile mit feuchtem Salz und die Schwarte mit trockenem Salz ein. Lege die Keule für ca. eine Woche in einen Kühlraum (1-4°C, 80% Luftfeuchte).

    • 💡 Ein 'Maestro Salatore' (Salzmeister) dosiert das Salz so, dass der Schinken nicht zu salzig wird, aber sicher konserviert.
  3. 3

    Zweites Einsalzen

    Entferne das alte Salz, bürste den Schinken ab und salze ihn erneut leicht ein. Lasse ihn nun für weitere 15-18 Tage im Kühlraum ruhen, damit das Salz langsam in das Fleisch eindringen kann.

Ruhephase & Vorreifung

  1. 4

    Entsalzen & Ruhen

    Entferne alle Salzreste und lagere den Schinken für ca. 60-90 Tage in einem speziellen Ruheraum mit kontrollierter Luftzirkulation. In dieser Phase ('Riposo') verteilt sich das Salz gleichmäßig im Inneren und das Fleisch beginnt zu trocknen.

  2. 5

    Waschen & Trocknen

    Wasche den Schinken mit lauwarmem Wasser ab, um Salzkristalle und Verunreinigungen zu entfernen. Trockne ihn anschließend für einige Tage in gut belüfteten Räumen, oft unter Ausnutzung natürlicher Brisen.

Sugnatura & Endreifung

  1. 6

    Einfetten (Sugnatura)

    Bestreiche die offenen Fleischstellen, die nicht von Schwarte bedeckt sind, mit einer Paste aus Schweineschmalz, Salz und Pfeffer (Sugna). Dies verhindert ein zu schnelles Austrocknen der Oberfläche und hält das Fleisch geschmeidig.

  2. 7

    Reifung im Luftstrom

    Hänge den Schinken in die charakteristischen Reiferäume ('Cellars') mit vielen Fenstern. Lasse ihn dort für mindestens 12 Monate (oft bis zu 24 Monate) reifen, wobei die Fenster je nach Witterung geöffnet werden, um die aromatische Luft der Region hereinzulassen.

  3. 8

    Qualitätsprüfung

    Prüfe den Reifegrad mit einer Nadel aus Pferdeknochen, die an kritischen Stellen eingestochen wird, um das Aroma zu testen (Puntatura). Erst nach bestandener Prüfung erhält der Schinken den Brandstempel der herzoglichen Krone.

📸 Cook Snaps 2

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Wikipedia-Bild - Prosciutto_di_Parma,_ham_producing.jpg - Foto: Udo Schröter - CC BY-SA 2.0

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Importbild - Prosciutto_di_Parma.jpg - Foto: RobertDiGiorgio - CC BY-SA 3.0

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