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Erzgebirgische Kartoffelpuffer Fratzen

Ein traditionelles, minimalistisches Kartoffelgericht aus dem Erzgebirge, das ganz ohne Ei und Mehl auskommt. Die knusprig gebratenen Puffer, im Dialekt „Fratzn“ genannt, bestechen durch ihren puren Kartoffelgeschmack.

💬 Diskussion 🧪 Nährwerte Kochen
👤 KochCode Team 📅 02.02.2026
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Fratzen sind ein klassisches Arme-Leute-Essen aus dem Erzgebirge, wo sie im lokalen Dialekt „Fratzn“ genannt werden. Im Gegensatz zu anderen Reibekuchen verzichtet dieses puristische Rezept auf Bindemittel wie Ei, Mehl oder Hefe und verlässt sich ganz auf die natürliche Kartoffelstärke. Werden sie aus rohen Kartoffeln hergestellt, bezeichnet man sie als „Griene Fratzn“ (Grüne Fratzen).

Arbeitszeit ca. 20 Min.
Kochzeit ca. 20 Min.
Gesamtzeit ca. 40 Min.
Schwierigkeit Einfach

Zubereitung

  1. 1

    Vorbereitung: Die Kartoffeln schälen und gründlich waschen.

  2. 2

    Die rohen Kartoffeln fein in eine große Rührschüssel reiben.

  3. 3

    Die geriebene Kartoffelmasse in ein sauberes Küchentuch geben und über einer Schüssel kräftig auspressen, um die Flüssigkeit zu entfernen.

  4. 4

    Das aufgefangene Kartoffelwasser einige Minuten stehen lassen, bis sich die weiße Stärke am Boden abgesetzt hat. Das Wasser vorsichtig abgießen und die Stärke zurück zur Kartoffelmasse geben.

  5. 5

    Die Kartoffelmasse mit dem Salz würzen und gut vermengen. Da kein Ei oder Mehl verwendet wird, sorgt die hauteigene Stärke für die Bindung.

  6. 6

    In einer großen Pfanne reichlich Butterschmalz erhitzen.

  7. 7

    Aus der Kartoffelmasse handtellergroße, flache Puffer formen und vorsichtig in das heiße Fett geben.

  8. 8

    Die Fratzen von beiden Seiten bei mittlerer Hitze goldbraun und knusprig braten.

  9. 9

    Sofort heiß servieren, traditionell ohne süße Beilagen, aber gerne mit etwas Preiselbeermark.

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