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Westfälisches Möpkenbrot hausgemacht

Dieser westfälische Klassiker ist eine herzhafte Blutwurstspezialität mit Getreide, die traditionell in der Pfanne knusprig gebraten wird. Die Kombination aus würziger Wurst und süßem Rübenkraut ist typisch für die Region.

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👤 KochCode Team 📅 02.02.2026
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Zutaten

Portionen
  • 🥄
    Schweinefleisch
    fett, z.B. Kopf oder Bauch
    500 g
  • 🥄
    Speck
    durchwachsen
    250 g
  • 🥄
    Schweineschwarte
    200 g
  • 🥄
    Schweineblut
    frisch
    250 ml
  • 🥄
    Roggenschrot
    oder Weizenmehl
    250 g
  • 🥄
    2 Stück
  • Rosinen
    Rosinen
    optional
    50 g
  • 🥄
    Pökelsalz
    Nitritpökelsalz
    20 g
  • Pfeffer
    Pfeffer
    weiß, gemahlen
    1 TL
  • 🥄
    Majoran
    getrocknet
    1 TL
  • 🥄
    Piment
    gemahlen
    0.5 TL
  • 🥄
    Muskatnuss
    gerieben
    0.5 TL
  • 🥄
    Nelkenpulver
    1 Prise
  • 🥄
    Rübenkraut
    zum Servieren
    etwas
  • Schmalz
    Schmalz
    zum Braten
    etwas
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Möpkenbrot ist eine traditionelle Kochwurstspezialität aus Westfalen, die eng mit dem Panhas verwandt ist. Der Name leitet sich vermutlich vom plattdeutschen Wort 'Möpken' für kleine Klumpen ab. Charakteristisch ist die Verwendung von Schweineblut und Getreide, was es zu einem nahrhaften Gericht der bäuerlichen Küche macht, das oft zusammen mit Apfelkraut oder Rübenkraut serviert wird.

Arbeitszeit ca. 60 Min.
Kochzeit ca. 60 Min.
Gesamtzeit ca. 120 Min.
Schwierigkeit Pfiffig

Zubereitung

  1. 1

    Vorbereitung: Das Schweinefleisch und die Schwarten in einem großen Topf mit Wasser gar kochen. Den Speck in kleine Würfel schneiden und kurz in kochendem Wasser blanchieren.

  2. 2

    Zerkleinern: Das noch warme Fleisch, die Schwarten und die geschälten Zwiebeln durch die feine Scheibe des Fleischwolfs drehen. Die Masse in eine große Schüssel geben.

  3. 3

    Vermengen: Das frische Schweineblut zur Fleischmasse gießen und gut unterrühren. Die blanchierten Speckwürfel und (optional) die Rosinen hinzufügen.

  4. 4

    Würzen und Binden: Die Masse kräftig mit Pökelsalz, Pfeffer, Majoran, Piment, Muskat und Nelken abschmecken. Das Roggenschrot (oder Mehl) nach und nach unterkneten, bis eine bindige, formbare Masse entsteht.

  5. 5

    Formen und Garen: Die Masse zu dicken Rollen oder Laiben formen (traditionell in Leinentücher gewickelt oder in Kunstdärme gefüllt). In siedendem Wasser (nicht kochend, ca. 80 °C) etwa 45-60 Minuten gar ziehen lassen.

  6. 6

    Abkühlen: Das Möpkenbrot aus dem Wasser heben und vollständig auskühlen lassen, damit es schnittfest wird.

  7. 7

    Servieren: Zum Verzehr das Möpkenbrot in etwa 1-2 cm dicke Scheiben schneiden. Schmalz in einer Pfanne erhitzen und die Scheiben von beiden Seiten knusprig anbraten (dies wird als 'Anbräunen' bezeichnet).

  8. 8

    Anrichten: Traditionell heiß servieren und mit Rübenkraut bestreichen oder dazu reichen.

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