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Magdeburger Bötel mit Lehm und Stroh

Ein deftiger Klassiker der Magdeburger Küche, der gepökeltes Eisbein (Bötel) mit Erbspüree (Lehm) und Sauerkraut (Stroh) vereint. Dieses rustikale Gericht spiegelt die bodenständige Tradition Sachsen-Anhalts wider.

💬 Diskussion 🧪 Nährwerte Kochen
👤 KochCode Team 📅 02.02.2026
public mode

Zutaten

Portionen
  • Eisbein
    Eisbein
    gepökelt, ca. 1kg pro Stück
    2 Stück
  • Suppengrün
    Suppengrün
    frisch
    1 Bund
  • 🥄
    3 Stück
  • 🥄
    Lorbeerblätter
    2 Blatt
  • 🥄
    Pimentkörner
    5 Stück
  • 🥄
    Schwarze Pfefferkörner
    ganz
    1 TL
  • 🥄
    Gelbe Schälerbsen
    getrocknet
    500 g
  • 🥄
    Durchwachsener Speck
    100 g
  • 🥄
    Majoran
    getrocknet
    1 EL
  • 800 g
  • 1 EL
  • 🥄
    Kümmel
    ganz
    1 TL
  • 🥄
    Wacholderbeeren
    5 Stück
  • etwas
  • Pfeffer
    Pfeffer
    aus der Mühle
    etwas
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Vollständige Analyse

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"Bötel" ist der Magdeburger Begriff für das Eisbein (die Schweinshaxe), während "Lehm" das gelbe Erbspüree und "Stroh" das Sauerkraut bezeichnet. Dieses Gericht ist ein Paradebeispiel für die deftige Küche der Magdeburger Börde, die für ihre landwirtschaftlichen Erzeugnisse bekannt ist.

Arbeitszeit ca. 20 Min.
Kochzeit ca. 120 Min.
Gesamtzeit ca. 140 Min.
Schwierigkeit Normal

Zubereitung

  1. 1

    Vorbereitung: Die gelben Erbsen am Vortag in reichlich kaltem Wasser einweichen.

  2. 2

    Das gepökelte Eisbein unter fließendem Wasser abwaschen und in einen großen Kochtopf geben. Mit Wasser bedecken, aufkochen lassen und den entstehenden Schaum abschöpfen.

  3. 3

    Das Suppengrün putzen und grob zerkleinern. Eine Zwiebel halbieren (mit Schale für die Farbe). Zusammen mit Lorbeerblättern, Piment und Pfefferkörnern zum Fleisch geben. Bei mittlerer Hitze etwa 1,5 bis 2 Stunden sanft köcheln lassen, bis das Fleisch weich ist und sich leicht vom Knochen löst.

  4. 4

    Für den 'Lehm' (Erbspüree) den Speck fein würfeln und in einem Topf auslassen. Eine Zwiebel schälen, fein würfeln und im Speckfett glasig dünsten.

  5. 5

    Die eingeweichten Erbsen abgießen und zum Speck geben. Mit frischem Wasser auffüllen, bis sie knapp bedeckt sind. Etwa 45-60 Minuten weich kochen, bis sie zerfallen. Eventuell überschüssiges Wasser abgießen. Mit Majoran, Salz und Pfeffer würzen und kräftig zu einem sämigen Brei verrühren oder stampfen.

  6. 6

    Für das 'Stroh' (Sauerkraut) das Schweineschmalz in einem weiteren Topf erhitzen. Die dritte Zwiebel schälen, würfeln und darin andünsten. Das Sauerkraut, Kümmel und Wacholderbeeren hinzufügen. Mit etwas Wasser oder Brühe aus dem Eisbein-Topf angießen und ca. 30 Minuten schmoren.

  7. 7

    Das weiche Eisbein aus dem Sud heben und zusammen mit dem Erbspüree und dem Sauerkraut auf Tellern anrichten.

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