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Tsukemono (Shiozuke) – Japanisches eingelegtes Gemüse
Eingelegtes Gemüse Fermentieren Tsukemono Japanische Beilage Shiozuke Oshinko 🌍 Japanische Küche 🍽️ Snack 🍽️ Beilage 🍽️ Fermentiertes

Tsukemono (Shiozuke) – Japanisches eingelegtes Gemüse

Ein knackiges, erfrischendes und leicht salziges eingelegtes Gemüse, das seine natürliche Farbe und seinen Geschmack behält. Diese traditionelle japanische Beilage balanciert die Aromen einer Mahlzeit aus, reinigt den Gaumen und sorgt für eine wunderbare Textur.

💬 Diskussion 🧪 Nährwerte Kochen
👤 KochCode Team 📅 06.03.2026
public mode

Zutaten

Portionen
  • Gemüse
    Gemüse
    frisch; z. B. Daikon-Rettich, Salatgurke, Aubergine oder Chinakohl
    500 g
  • Meersalz
    Meersalz
    ca. 2-3 % des Gemüsegewichts
    10-15g
  • 🥄
    frischer Ingwer
    kleines; optional
    1 Stück
  • 🥄
    Chilischote
    getrocknet; Taka-no-tsume, optional
    1 Stück
  • Kombu-Alge
    Kombu-Alge
    optional
    1 Streifen
Nährstoffdaten 5/5 Zutaten (100%)

1 automatisch vorgeschlagen, bitte bei Bedarf bestätigen oder korrigieren.

🧮 Errechnete Nährwerte pro Portion

50 kcal
2,1 Eiweiß
0,6 Fett
7,9 KH

⚠️ Basierend auf 100% verknüpften Zutaten

Vollständige Analyse

💡 Wusstest du schon?

Tsukemono, historisch auch als 'Konomono' (duftende Dinge) bekannt, waren ursprünglich eine lebenswichtige Methode, um das geerntete Gemüse für die harten Wintermonate haltbar zu machen. Heute sind sie ein fester Bestandteil der japanischen Esskultur. Sie werden oft am Ende einer traditionellen Kaiseki-Mahlzeit zusammen mit Reis und Miso-Suppe gereicht, um den Gaumen zu erfrischen und auf die Teezeremonie vorzubereiten.

Arbeitszeit ca. 15 Min.
Kochzeit ca. 0 Min.
Ruhe-/Ziehzeit ca. 1 Std.
Gesamtzeit ca. 1 Std. 15 Min.
Schwierigkeit Einfach

Zubereitung

Vorbereitung

  1. 1

    Gemüse vorbereiten

    Wasche das ausgewählte Gemüse gründlich unter kaltem Wasser ab. Schneide es anschließend in mundgerechte Stücke oder feine Scheiben. Schneide den Ingwer und die Kombu-Alge in hauchdünne Streifen.

  2. 2

    Salzen und würzen

    Gib das geschnittene Gemüse in eine große, saubere Schüssel. Streue das Meersalz gleichmäßig darüber und massiere es mit sauberen Händen sanft in das Gemüse ein, bis alles leicht feucht glänzt. Mische nun nach Belieben die Ingwerstreifen, die Chilischote und die Kombu-Alge unter.

    • 💡 Wiege dein Gemüse vor dem Salzen genau ab, um die Salzmenge (2-3 %) exakt berechnen zu können.

Einlegen und Fermentieren

  1. 3

    Druck aufbauen

    Fülle die Gemüsemischung in eine Einlegepresse (Tsukemonoki) um. Alternativ kannst du das Gemüse in der Schüssel belassen, einen genau passenden Teller direkt auf das Gemüse legen und diesen mit einem sauberen Gewicht (z. B. einem wassergefüllten Gefäß oder einem Stein) beschweren.

  2. 4

    Ziehen lassen

    Lasse das Gemüse nun ruhen, damit das Salz dem Gemüse Wasser entziehen kann. Für eine leichte Variante (Asazuke) genügen 30 bis 60 Minuten bei Raumtemperatur. Für einen intensiveren Geschmack stelle das Gefäß über Nacht in den Kühlschrank.

Fertigstellung

  1. 5

    Flüssigkeit abgießen

    Entferne das Gewicht und nimm das Gemüse portionsweise heraus. Drücke die entstandene Flüssigkeit vorsichtig, aber bestimmt mit den Händen aus.

  2. 6

    Abschmecken und servieren

    Probiere ein Stück des Gemüses. Sollte es dir zu salzig sein, spüle es kurz unter kaltem Wasser ab und drücke es erneut aus. Serviere das Tsukemono frisch und kühl als Beilage zu Reis oder anderen Gerichten.

📸 Cook Snaps 1

Cook Snap von kochcode-team

@kochcode-team

Wikipedia-Bild - Tsukemono2.jpg - Foto: Mimissu - CC BY-SA 4.0

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