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Klassisches Düsseldorfer Altbier

Ein traditionelles, obergäriges Bier nach Düsseldorfer Brauart. Dunkles Malz und eine feine Hopfenbittere verleihen diesem hausgebrauten Altbier seinen charakteristischen, würzigen und süffigen Geschmack.

💬 Diskussion 🧪 Nährwerte Kochen
👤 KochCode Team 📅 02.02.2026
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Zutaten

Portionen
  • 🥄
    Münchner Malz
    Typ 2
    2500 g
  • 🥄
    Pilsner Malz
    2000 g
  • 🥄
    Caramünch
    Karamellmalz
    400 g
  • 🥄
    Röstmalz
    Carafa Typ 2, für die Farbe
    50 g
  • Wasser
    Wasser
    Hauptguss
    20 l
  • Wasser
    Wasser
    Nachguss
    15 l
  • 🥄
    Hopfen
    Spalter Select oder Hallertauer Mittelfrüh (ca. 4-5% Alpha)
    45 g
  • 🥄
    Hefe
    Obergärige Altbier-Hefe (z.B. Wyeast 1007 oder SafAle K-97)
    1 Packung
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Vollständige Analyse

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Der Name „Alt“ bezieht sich nicht auf das Alter des Bieres, sondern auf die „alte“, traditionelle Brauweise mit obergäriger Hefe, die angewandt wurde, bevor sich untergärige Lagerbiere durchsetzten. Altbier ist besonders im Rheinland, vor allem in Düsseldorf, beheimatet und zeichnet sich durch seine dunkle Bernsteinfarbe und den malzig-herben Geschmack aus. Im Gegensatz zu vielen anderen obergärigen Bieren wird es kalt gelagert („gereift“), was ihm seinen klaren Charakter verleiht.

Arbeitszeit ca. 60 Min.
Kochzeit ca. 360 Min.
Gesamtzeit ca. 420 Min.
Schwierigkeit Profi

Zubereitung

  1. 1

    Vorbereitung: Alle Geräte gründlich reinigen und desinfizieren. Das Malz schroten, falls es nicht bereits geschrotet gekauft wurde.

  2. 2

    Einmaischen: Den Hauptguss (20 Liter Wasser) auf ca. 55 °C erwärmen und das Malz einrühren. Die Temperatur sollte sich bei ca. 50-52 °C einpendeln.

  3. 3

    Eiweißrast: Die Temperatur 10-15 Minuten bei 50-55 °C halten (optional, je nach Malzqualität).

  4. 4

    Maltoserast: Die Maische auf 62-64 °C erwärmen und diese Temperatur für 40-45 Minuten halten. Dies ist entscheidend für die spätere Vergärbarkeit.

  5. 5

    Verzuckerungsrast: Die Temperatur auf 72 °C erhöhen und für ca. 20-30 Minuten halten, bis die Jodprobe negativ ist (keine Blaufärbung).

  6. 6

    Abmaischen: Auf 78 °C aufheizen und kurz halten, um die Enzyme zu inaktivieren.

  7. 7

    Läutern: Die Maische in den Läuterbottich geben. Die Würze ablaufen lassen und dabei mit dem 78 °C heißen Nachguss (15 Liter) die restlichen Zucker aus dem Treber waschen.

  8. 8

    Würzekochen: Die gewonnene Würze im Braukessel zum Kochen bringen. Kochzeit beträgt insgesamt 90 Minuten. 2/3 des Hopfens zu Beginn des Kochens für die Bittere hinzugeben.

  9. 9

    Aromahopfung: Den restlichen Hopfen ca. 10-15 Minuten vor Ende der Kochzeit hinzugeben.

  10. 10

    Whirlpool und Kühlen: Den Whirlpool andrehen, um den Trubkegel zu bilden. Die Würze auf Anstelltemperatur (ca. 16-18 °C) abkühlen.

  11. 11

    Gärung: Die Hefe hinzugeben (rehydriert oder Starter). Die Hauptgärung bei ca. 16-19 °C für 5-7 Tage durchführen lassen.

  12. 12

    Abfüllen und Reifung: Das Jungbier in Flaschen oder Fässer abfüllen. Eine Nachgärung (bei Zimmertemperatur für Kohlensäure) durchführen, danach das Bier für mindestens 4-6 Wochen kalt (bei 0-5 °C) lagern („alt“ machen).

📸 Cook Snaps 3

Cook Snap von kochcode-team

@kochcode-team

Düsseldorfer Altbier – Foto: Ray eye (CC BY 3.0)

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Diebels in Altbierglas – Foto: Johann H. Addicks (CC BY-SA 3.0)

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Bovengist op het wort – Foto: Stinkzwam at Dutch Wikipedia (CC BY-SA 3.0)

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