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Castella (Kasutera) – Japanischer Biskuitkuchen
Honigkuchen Japanischer Kuchen Biskuit Kasutera Nagasaki Spezialität Sponge Cake Teezeit 🌍 Japanische Küche 🍽️ Snack 🍽️ Dessert 🍽️ Backen 🍽️ Kuchen 🍽️ Teegebäck

Castella (Kasutera) – Japanischer Biskuitkuchen

Ein einzigartig saftiger und elastischer Biskuitkuchen aus Nagasaki, der sich durch seine feine Honignote und die typische dunkle Kruste auszeichnet. Anders als klassischer Biskuit enthält er weder Butter noch Backpulver, sondern erhält sein Volumen allein durch geschlagene Eier und Zucker.

💬 Diskussion 🧪 Nährwerte Kochen
👤 KochCode Team 📅 06.03.2026
public mode

Zutaten

Portionen
  • Ei
    Ei
    Größe L, zimmerwarm; groß
    4 Stück
  • Zucker
    Zucker
    feiner Kristallzucker
    150 g
  • Honig
    Honig
    oder traditionell Mizuame/Reissirup
    2 EL
  • Wasser
    Wasser
    warm
    2 EL
  • Mehl
    Mehl
    Type 550 oder spezielles Brotmehl für die Textur; Weizen
    150 g
Nährstoffdaten 5/5 Zutaten (100%)

🧮 Errechnete Nährwerte pro Portion

1532 kcal
49,1 Eiweiß
22,8 Fett
278,8 KH

⚠️ Basierend auf 100% verknüpften Zutaten

Vollständige Analyse

🧻 Verbrauchsmaterial

Backpapier Frischhaltefolie

💡 Wusstest du schon?

Castella kam im 16. Jahrhundert durch portugiesische Missionare nach Japan und entwickelte sich in der Hafenstadt Nagasaki zu einer lokalen Spezialität. Der Name leitet sich vom portugiesischen 'Pão de Castela' (Brot aus Kastilien) ab. Im Laufe der Jahrhunderte verfeinerten japanische Bäcker das Rezept, indem sie Mizuame (Stärkesirup) hinzufügten, um die charakteristische feuchte und elastische Textur zu erreichen.

Arbeitszeit ca. 20 Min.
Kochzeit ca. 50 Min.
Gesamtzeit ca. 1 Std. 10 Min.
Schwierigkeit Pfiffig

Zubereitung

Vorbereitung

  1. 1

    Form und Ofen vorbereiten

    Heize den Backofen auf 160 °C (Ober-/Unterhitze) vor. Lege eine Kastenform sorgfältig mit Backpapier aus, sodass auch die Seitenwände bedeckt sind.

    • 💡 Da der Teig stark aufgeht, sollte das Backpapier etwa 2-3 cm über den Rand der Form hinausragen.
  2. 2

    Sirup anmischen

    Löse den Honig (oder Mizuame) im warmen Wasser vollständig auf, bis eine glatte Flüssigkeit entsteht.

Teigzubereitung

  1. 3

    Eier aufschlagen

    Gib die Eier und den Zucker in eine große Rührschüssel. Schlage die Masse über einem warmen Wasserbad auf, bis sie handwarm ist. Nimm sie dann vom Wasserbad und schlage sie mit dem Mixer auf höchster Stufe weiter, bis sie sehr hell, cremig und voluminös ist (mindestens 5-8 Minuten).

    • 💡 Die Masse ist fertig, wenn sie so fest ist, dass man mit dem Schneebesen eine '8' zeichnen kann, die kurz sichtbar bleibt.
  2. 4

    Sirup und Mehl unterheben

    Rühre die Honig-Wasser-Mischung vorsichtig unter die Eimasse. Siebe das Mehl in drei Portionen dazu und hebe es jeweils sehr behutsam mit einem Teigschaber unter, um möglichst wenig Luftblasen zu zerstören.

Backen und Fertigstellen

  1. 5

    Teig entlüften

    Gieße den Teig langsam aus etwas Höhe in die vorbereitete Form, um große Luftblasen zu vermeiden. Klopfe die gefüllte Form anschließend 2-3 Mal kräftig auf die Arbeitsfläche.

  2. 6

    Backvorgang

    Backe den Kuchen für ca. 50-60 Minuten auf mittlerer Schiene. Die Oberfläche sollte dunkel goldbraun sein. Mache die Stäbchenprobe, um sicherzugehen, dass er durchgebacken ist.

  3. 7

    Nachreifen lassen

    Nimm den Kuchen aus dem Ofen und stürze ihn sofort vorsichtig auf ein Brett. Ziehe das Backpapier ab, wickle den noch heißen Kuchen sofort luftdicht in Frischhaltefolie ein und lasse ihn (idealerweise über Kopf liegend) vollständig auskühlen.

    • 💡 Das sofortige Einwickeln ist das Geheimnis für die saftige Textur. Am besten schmeckt Castella, wenn er einen Tag durchgezogen ist.

📸 Cook Snaps 1

Cook Snap von kochcode-team

@kochcode-team

Wikipedia-Bild - Castella,made_in_nagasaki-city,japan.JPG - Foto: katorisi - CC BY-SA 3.0

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