Jiuniang – Selbstgemachter chinesischer fermentierter süßer Reis
Ein faszinierender Klassiker der chinesischen Küche: Jiuniang ist ein süßer, leicht alkoholischer fermentierter Reis-Pudding. Durch die Fermentation mit spezieller Reishefe entwickelt der Klebreis ein unvergleichliches Aroma – süß, blumig und sanft prickelnd. Perfekt als wärmendes Dessert im Winter oder gekühlt als erfrischender Snack, oft serviert mit kleinen Tangyuan-Klößchen oder Osmanthus-Blüten.
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Zutaten
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500 g🥄KlebreisGlutinous Rice, unbedingt diese Sorte verwenden
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1 Stück🥄Chinesische Süßwein-HefeJiuqu/Chinese Yeast Ball
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200 ml
Wasserabgekochtes, lauwarmes Wasser -
🥄Wasser zum Einweichen und Dämpfen
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🔎 Quellenangaben
Quelle: en.wikipedia.org
Autor: Wikipedia Community
Veröffentlicht: 16.02.2024
Aktualisiert: 16.02.2026
Importierte Schwierigkeit: pfiffig
Externe Bewertung: 4,5/5 (12)
💡 Wusstest du schon?
Jiuniang hat in China eine jahrtausendealte Tradition und wird besonders im Winter geschätzt, da dem Gericht eine wärmende Wirkung auf den Körper nachgesagt wird. Traditionell wird es oft frisch gebackenen Müttern gereicht, um die Regeneration zu fördern ('Zuo Yuezi'). Es entsteht eigentlich als Zwischenprodukt bei der Herstellung von Reiswein (Mijiu), wird aber aufgrund seines einzigartigen, mild-süßen Geschmacks als eigenständige Delikatesse geliebt.
Zubereitung
Vorbereitung des Reises
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1
Reis waschen und einweichen
Wasche den Klebreis gründlich unter fließendem kaltem Wasser, bis das Wasser fast klar bleibt. Gib ihn in eine Schüssel, bedecke ihn reichlich mit kaltem Wasser und lasse ihn über Nacht (mindestens 8-12 Stunden) einweichen.
- 💡 Der Reis muss sich leicht zwischen den Fingern zerdrücken lassen, dann ist er bereit zum Dämpfen.
-
2
Reis dämpfen
Gieße das Einweichwasser ab. Dämpfe den Reis in einem Dämpfeinsatz mit einem Tuch ausgelegt für ca. 30-45 Minuten, bis er gar und durchscheinend, aber nicht matschig ist. Er sollte noch bissfest sein (al dente).
Hefe vorbereiten & Mischen
-
3
Abkühlen lassen
Breite den gedämpften Reis auf einem großen Teller oder Blech aus, damit er schneller abkühlt. Er muss handwarm sein (ca. 30–35 °C).
- 💡 Wichtig: Wenn der Reis zu heiß ist (über 40°C), sterben die Hefekulturen ab und die Fermentation misslingt.
-
4
Hefe pulverisieren
Zerstampfe währenddessen die Hefekugel (Jiuqu) in einem Mörser zu einem sehr feinen Pulver.
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5
Vermengen
Gib den handwarmen Reis in eine sehr saubere Schüssel. Bestreue ihn gleichmäßig mit dem Hefepulver und gieße langsam das lauwarme Wasser (ca. 200ml) darüber. Vermenge alles vorsichtig mit sauberen Händen oder einem Löffel, sodass jedes Reiskorn benetzt ist, aber der Reis nicht zu Brei wird.
Fermentation
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6
In Gefäß füllen
Fülle die Reis-Hefe-Mischung in ein sauberes Glas- oder Keramikgefäß. Drücke den Reis leicht an und forme mit einem sauberen Löffelstiel oder Finger eine tiefe Mulde in der Mitte bis zum Boden (das 'Auge'). Hier sammelt sich später der süße Reiswein.
-
7
Reifen lassen
Decke das Gefäß ab (Frischhaltefolie oder Deckel) und stelle es an einen warmen Ort (idealerweise konstant 25–30 °C). Wickle es ggf. in eine Decke oder ein Handtuch ein. Lasse es für 24 bis 48 Stunden ruhen.
- 💡 Schau nach 24 Stunden nach: Wenn sich Flüssigkeit in der Mulde sammelt und es süßlich-alkoholisch duftet, ist es fertig. Im Winter kann es bis zu 3 Tage dauern.
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8
Fermentation stoppen
Sobald der gewünschte Süßegrad erreicht ist und sich Flüssigkeit gebildet hat, stelle das Jiuniang sofort in den Kühlschrank, um die Fermentation zu verlangsamen. Kalt servieren oder weiterverarbeiten.
📸 Cook Snaps 1
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Wikipedia-Bild - Kueh_hrua_lau_cau.jpg - Foto: User Polyhedron on zh.wikipedia - CC BY-SA 3.0
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