Klassisches Gomashio (Japanisches Sesam-Salz)
Ein traditionelles japanisches Tischgewürz, das durch das Rösten von schwarzem Sesam und Meersalz ein tiefes, nussiges Aroma entfaltet. Es ist die perfekte Ergänzung für Reisgerichte, Onigiri oder gedämpftes Gemüse und dient in der makrobiotischen Küche als mineralstoffreiche Alternative zu reinem Speisesalz.
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Zutaten
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100 g🥄Schwarzer Sesamungeschält
-
10 g
SalzMeersalz; fein
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Gomashio ist ein zentrales Element der japanischen Küche und der makrobiotischen Ernährung. Der Name leitet sich von 'Goma' (Sesam) und 'Shio' (Salz) ab. Traditionell wird es über Sekihan (Reis mit roten Bohnen) gestreut, da es die Verdauung fördern und den Säure-Basen-Haushalt des Körpers harmonisieren soll. Interessanterweise bezeichnet der Begriff im japanischen Alltag auch humorvoll meliertes 'Salz-und-Pfeffer'-Haar.
Zubereitung
Vorbereitung und Rösten
-
1
Salz trocknen
Gib das Meersalz in eine trockene Pfanne ohne Fett. Erhitze es bei mittlerer Hitze für etwa 2 Minuten, bis es vollkommen trocken ist und leicht knistert. Nimm das Salz anschließend heraus und stelle es kurz beiseite.
-
2
Sesam rösten
Säubere die Pfanne kurz und gib den schwarzen Sesam hinein. Röste die Samen bei mittlerer Hitze unter ständigem Rühren für etwa 5 bis 8 Minuten.
- 💡 Der Sesam ist fertig, wenn er anfängt nussig zu duften und sich die Körner leicht zwischen den Fingern zerdrücken lassen.
Mischen und Mahlen
-
1
Zutaten vereinen
Gib den heißen, gerösteten Sesam zusammen mit dem Salz in den Mörser (Suribachi).
-
2
Sanftes Mahlen
Mahle die Mischung mit kreisenden Bewegungen des Stößels. Achte darauf, nicht alle Körner komplett zu pulverisieren. Ziel ist es, etwa 60-80 % der Sesamkörner aufzubrechen, damit das austretende Öl das Salz umhüllt.
- 💡 Durch das Aufbrechen der Körner wird das Aroma intensiviert und das Salz haftet besser am Sesam.
-
3
Abkühlen und Aufbewahren
Lasse das fertige Gomashio vollständig auskühlen, bevor du es in ein luftdicht verschließbares Glas füllst. So bleibt es mehrere Wochen frisch und aromatisch.
📸 Cook Snaps 2
@kochcode-team
Sekihan – Foto: mari (CC BY 2.0)
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Gomashio – Foto: Badagnani (CC BY 3.0)
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