Traditioneller hausgemachter Reiswein (Mijiu)
Ein klarer, leicht süßlicher Reiswein, der durch die natürliche Fermentation von Klebreis entsteht. Er besticht durch sein feines Aroma und eignet sich sowohl als Begleiter zu asiatischen Speisen als auch als unverzichtbare Zutat in der gehobenen asiatischen Küche.
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Reiswein blickt auf eine über 9.000-jährige Tradition zurück und ist tief in der ostasiatischen Kultur verwurzelt. Im Gegensatz zu Traubenwein basiert seine Herstellung auf der Verzuckerung von Reisstärke durch spezielle Schimmelpilzkulturen, gefolgt von der alkoholischen Gärung. In China gilt der Mijiu als Urform dieser Kunst und ist bis heute ein Symbol für Gastfreundschaft und kulinarische Raffinesse.
Zubereitung
Vorbereitung des Reises
-
1
Reis waschen und einweichen
Wasche den Klebreis mehrfach gründlich unter kaltem Wasser, bis das Abwasser klar bleibt. Weiche den Reis anschließend in einer Schüssel mit reichlich Wasser für mindestens 12 Stunden (am besten über Nacht) ein.
-
2
Dämpfen
Gieße das Einweichwasser ab. Kleide einen Dämpfeinsatz mit einem feuchten Tuch aus und verteile den Reis gleichmäßig darin. Dämpfe den Reis bei mittlerer Hitze für ca. 40-45 Minuten, bis er gar, aber noch bissfest ist.
- 💡 Der Reis sollte nicht zu weich oder matschig werden, damit die Fermentation optimal verläuft.
-
3
Abkühlen
Breite den gedämpften Reis auf einem flachen Blech oder in einer großen Schüssel aus. Lasse ihn auf etwa 30-35 °C abkühlen. Er sollte sich handwarm anfühlen.
Fermentation
-
1
Hefe vorbereiten
Zerstampfe die Reishefe-Bälle mit einem Mörser zu einem feinen Pulver.
-
2
Impfen des Reises
Vermenge den abgekühlten Reis mit dem Hefe-Pulver. Gib die 200 ml Wasser hinzu, um die Klebrigkeit zu lösen und die Hefe gleichmäßig zu verteilen. Mische alles gründlich durch.
-
3
Ansetzen im Gärgefäß
Fülle die Reismischung in ein steriles Gärgefäß und drücke sie leicht fest. Forme mit einem sauberen Löffelstiel eine Vertiefung in der Mitte des Reises (das sogenannte 'Weinauge'), um den Fortschritt der Flüssigkeitsbildung zu beobachten.
-
4
Reifung
Verschließe das Gefäß und lagere es an einem warmen, dunklen Ort (ideal sind 25-30 °C). Lasse die Mischung für 2 bis 4 Tage fermentieren.
- 💡 Vermeide es, das Gefäß während der ersten zwei Tage unnötig zu öffnen, um das Mikroklima stabil zu halten.
Abfüllen und Lagerung
-
1
Ernte und Filtern
Sobald sich reichlich klare Flüssigkeit im Gefäß gesammelt hat und der Reisduft aromatisch-süßlich ist, filtere den Wein durch ein feines Passiertuch ab.
-
2
Lagerung
Fülle den gewonnenen Reiswein in sterile Flaschen. Er kann sofort genossen oder im Kühlschrank gelagert werden, wo er durch Nachreifung noch klarer und feiner im Geschmack wird.
📸 Cook Snaps 10
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Unfiltered Sake at Gyu-Kaku – Foto: Marshall Astor from San Pedro, (CC BY-SA 2.0)
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Shaoxing Rice Wine, Huadiao, 10ys, bottle and glass – Foto: Bernt Rostad (CC BY 2.0)
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Sake set – Foto: The Epopt (PUBLIC DOMAIN)
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Ruou can for sale – Foto: Genghiskhanviet (PUBLIC DOMAIN)
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Rice wine production, Battambang, Cambodia 2012 – Foto: Cristina Bejarano (CC BY 2.0)
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Rice wine, aging in jars, Wuzhan, China 2006 – Foto: Benjamin Chan (CC BY-SA 2.0)
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Rice Wine in a Can – Foto: Preetam Rai (CC BY 2.0)
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Red rice wine hong zhao – Foto: Gluo88 (PUBLIC DOMAIN)
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Nippon Shuzō Kabushiki Kaisha (Women in blue kimono) (rbm-coll3020-05-08) – Foto: Unknown authorUnknown author (PUBLIC DOMAIN)
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Kota Kinabalu, E. Malaysia, demonstration of traditional rice wine making, 2013 – Foto: Shankar S. (CC BY 2.0)
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